Rhabarberkuchen nach Omas Art

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Hei ihr Lieben,

endlich scheint die Sonne wieder nach den vielen regnerischen und kühlen Tagen, es ist wieder richtig warm und man kann die Zeit draußen genießen. Es scheint als wäre der Frühling wieder eingekehrt! Neben dem wärmeren Temperaturen und den blühenden Blumen liebe ich vor allem die Früchte und das Gemüse, das diese Jahreszeit mit sich bringt: Ganz oben stehen Erdbeeren, Spargel und natürlich Rhabarber.  Jedes Jahr kann ich es kaum erwarten in ein erstes saftiges Stück Rhabarberkuchen von meiner Oma zu beißen – es ist einfach der allerbeste Kuchen! Passend zum Mai-Thema meiner Kooperation mit meinen Freundinnen Jana und Lisa von Schwesternduett, welches Rhabarber lautet, dachte ich mir, dass ich mich nun selbst einmal an diesem tollen Kuchen versuchen muss und auch euch an diesem Rezept teilhaben lassen sollte. Für ein weiteres leckeres Frühlingsrezept, das sogar Erdbeeren und Rhabarber miteinander vereint, schaut bei Schwesternduett vorbei: Die Mädels haben nämlich eine fruchtige Rhabarber-Erdbeer-Tarte gebacken.

Aber jetzt gehts los mit dem Rezept für Omas weltbesten Rhabarberkuchen mit Meringenhaube.

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Zutaten für den Mürbeteig (Ø 26):

  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80g Zucker
  • 120g Margarine 
  • 3 Eigelb ( Wichtig: Das Eiweiß nicht wegschütten, das wird für die Meringenhaube verwendet!)
  • etwas Paniermehl

Zutaten für die Rhabarbermasse:

  • 500g Rhabarber
  • 240g Zucker (Wichtig: 200g für den Rhabarber, 40g für den Pudding)
  • 1 Pck. Vanillepudding

Zutaten für die Meringenhaube:

  • 3 Eiweiß
  • 150g Zucker

Wenn ihr die Zutaten alle beisammen habt, kann es auch schon losgehen. Am besten ist es, den Rhabarber schon am Vorabend vorzubereiten. Zunächst muss der Rhabarber geschält und in ca. 1cm große Stücke geschnitten werden. Damit der er mit seinem Saft nicht den Boden des Kuchens durchweicht, wird er in einer Schüssel mit den angegebenen 200g  Zucker vermengt, um ihm die Flüssigkeit zu entziehen. Am besten ist den Rhabarber, wie bereits erwähnt, über Nacht stehen zu lassen. Zumindest 1 Stunde sollte er aber auf jeden Fall ruhen.

Für den Mürbeteig gebt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel und vermengt alles mit einem Knethaken. Diesen solltet ihr dann ca. 30min im Kühlschrank ruhen lassen. 

Währenddessen könnt ihr die Springform bereits gut einfetten und den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Anschließend kann der am Vorabend eingezuckerte Rhabarber abgeschüttet werden. Wichtig dabei: Den Saft nicht wegschütten, denn dieser wird für das Kuchen des Puddings benötigt!

Der Pudding wird nun dem 330ml Flüssigkeit (Saft des Rhabarbers und, sollte dieser nicht ausreichen, mit Wasser erweitern!) sowie 40g Zucker nach Packungsanleitung gekocht und anschließend mit dem Rhabarber vermengt.

Nun kann der Teig in die Springform gedrückt werden. Etwas Paniermehl darauf streuen, damit die Rhabarbermasse den Boden nicht durchweicht, und schließlich die Masse auf dem Boden gleichmäßig verteilen. Der Kuchen wird nun ca. 15-20min im Backofen gebacken, so dass der Rand leicht gebräunt ist.

Während der Kuchen backt, wird die Meringenmasse vorbereitet: Dafür werden die 3 Eiweiß mit 150g Zucker steif geschlagen. Wichtig dabei: Den Zucker während des Schlagens ganz langsam einreisen lassen. Das Eiweiß muss am Ende auf jeden Fall ganz steif sein. 

Nach der angegeben Zeit dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen, nochmal etwas Paniermehl darauf streuen und die Meringenmasse gleichmäßig darauf verstreichen. Für eine hübsche Haube könnt ihr hier gerne noch mit der Gabel ein kleines Muster kreieren. Nochmal ca. 15-20min backen. Am besten testet ihr immer zwischendurch, ob die Meringenmasse schon fest geworden ist.

Et voilà, euer Rhabarberkuchen ist fertig. Nun müsst ihr ihn nur noch gut abkühlen lassen und dann einfach genießen!!

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Ich hoffe, euch hat das Rezept gefallen und ihr backt es fleißig nach! Das würde mich und meine Oma wirklich freuen 🙂

Alles Liebe,

eure Julie♥

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